Unser Ziel für 2023: Entlastung für den Geldbeutel

Hier könnte der Zusatzbeitragssatz stehen

Regelmäßige Leser der „bewusst gesund“ wissen: An dieser Stelle erfahren Sie eigentlich den Zusatzbeitragssatz der BKK für das kommende Jahr. Warum das in diesem Jahr nicht so ist, verraten wir Ihnen hier.

Offene Fragen in der Haushaltsplanung

Wenn die aktuelle Ausgabe der „bewusst gesund“ in Ihrem Briefkasten landet, hat sie schon viele Arbeitsschritte durchlaufen. So entstehen die Texte etwa 8 bis 10 Wochen vorher. Das ist dieses Jahr nicht anders als in den Jahren zuvor, jedoch lassen die Eckpunkte für die Haushaltsplanung des Jahres 2023 zum Zeitpunkt der Erstellung der Artikel deutlich mehr Fragen offen als in den vergangenen Jahren.

Wie entwickelt sich der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz der gesetzlichen Krankenkassen im Jahr 2023?

Wie jedes Jahr hat der Schätzerkreis der gesetzlichen Krankenversicherung dazu am 13. Oktober 2022 eine Prognose abgegeben. Höhere Einnahmen für das Jahr 2022 und das große Interesse der Arbeitgeber, Beschäftigte trotz der Krise auch in 2023 halten zu können, lässt auf einen moderaten Anstieg der Einnahmen des Gesundheitsfonds hoffen. In Kombination mit dem ergänzenden Bundeszuschuss in Höhe von 2 Mrd. Euro sowie einem Darlehen des Bundes in Höhe von 1 Mrd. Euro an den Gesundheitsfonds soll das am 20. Oktober 2022 im Bundestag beschlossene GKV-Finanzstabilisierungsgesetz (GKV-FinStG) auch auf der Ausgabenseite für Entlastung sorgen.

Um aber die voraussichtliche Finanzlücke im Gesundheitsfonds in Höhe von 17 Mrd. Euro zu schließen, ist eine Anhebung des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes notwendig. Die Höhe des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung für das Jahr 2023 wurde am 28. Oktober 2022 mit einer Steigerung von 0,3 Prozent durch das Bundesministerium für Gesundheit bekannt gegeben.

Was bedeuten diese Werte für die BKK Groz-Beckert? Gibt es positive Effekte?

Über den Einkommensausgleich führt die feststehende Anhebung des durchschnittlichen Zusatzbeitragssatzes zu nicht unerheblichen Mindereinnahmen aus dem Gesundheitsfonds. Auch die Veränderungen im Klassifikationsmodell des Morbi-RSA für das Jahr 2023 lassen auf der Seite der Einnahmen viele Fragen offen.

Dennoch gibt es eine Reihe von positiven Zeichen. Dazu gehört auch, dass mit dem GKV-FinStG ein Schonvermögen beschlossen wurde, das eine weitere Abschöpfung von Finanzreserven unserer BKK Groz-Beckert verhindert. Darüber hinaus wird der Schlussausgleich aus dem Morbi-RSA des Jahres 2021 unserer BKK voraussichtlich Mehreinnahmen in noch unbekannter Höhe bescheren. Auch die Ausgaben im laufenden Jahr 2022 haben sich in einigen Bereichen günstiger entwickelt, als ursprünglich bei der Haushaltsplanung angenommen.

Wir sind für Sie da – auch in schwierigen Zeiten!

Die Zeichen für 2023 stehen in allen Bereichen auf Kostensteigerung. Das gilt für Versicherte und Arbeitgeber gleichermaßen. Wir wollen mit der Haushaltsplanung 2023 ein Zeichen setzen. Es ist unser Ziel, die Beitragszahler zu entlasten, indem wir die oben genannten positiven Effekte nutzen, um den Zusatzbeitragssatz auf möglichst günstigem Niveau zu halten. Damit werden wir Ihnen auch im Jahr 2023 optimale Leistungen bei bestem Service zu attraktiven Konditionen bieten. Dass uns dies gelingt, davon sind wir überzeugt!

Wie hoch ist nun der Zusatzbeitragssatz der BKK Groz-Beckert für das Jahr 2023?

Den Zusatzbeitragssatz, mit dem wir in das Jahr 2023 starten werden, sowie weitere Informationen dazu erfahren Sie auf unserer Website.

Zur aktuellen Übersicht der Beitragssätze

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