„Mischen impossible“

Welche Lebensmittel Sie bei der Einnahme bestimmter Medikamente meiden sollten

Bestimmte Nahrungsmittel können den Effekt von Medikamenten verändern. Damit die verschriebene Arznei auch ihren Dienst tun kann, sollten Sie ungünstige Wechselwirkungen mit Lebensmitteln im Blick haben. Die einen hemmen, die anderen verstärken – manche Speisen und Getränke vertragen sich nicht mit der Einnahme von Medikamenten. Die Auswirkungen können dabei sehr komplex und vielschichtig sein.

Koffeinhaltige Getränke

Zu den koffeinhaltigen Getränken gehören Kaffee, Cola und Teesorten wie Schwarz-, Grün- oder Matetee. Bei Medikamenten gegen Blutarmut ist Vorsicht geboten. Wenn sie gemeinsam mit Kaffee oder Tee geschluckt werden, wird ihre Wirkung aufgehoben: Die Gerbsäure der Getränke bindet die Eisen-Ionen im Magen. So wird das Eisen ausgeschieden, anstatt in den Blutkreislauf überzugehen.

Milch und Käse

Milch und Milchprodukte hemmen die Wirkung vieler Antibiotika und sollten deshalb bei der Medikamenteneinnahme vermieden werden. Ursache ist das Kalzium, das in Milch, Käse und Joghurt enthalten ist. Es sorgt dafür, dass der Wirkstoff des Antibiotikums ausgeschieden wird, bevor es im Körper wirken kann.

Grapefruit

Grapefruits sind gesund! Jedoch: In der Zitrusfrucht steckt Naringenin. Dieses hemmt Enzyme, die Medikamente abbauen. Die Folge: Arzneimittel wirken verstärkt. Verzichten Sie deshalb vor allem bei Lipidsenkern, Herzmitteln und Antiallergika auf die zeitgleiche Einnahme von Grapefruitsaft.

Lakritze

Entwässerungsmittel und der gleichzeitige Verzehr von Lakritzen vertragen sich nicht. Die Kombination kann zu einem verstärkten Verlust von Kalium führen. Bluthochdruck, Muskelschwäche und Schläfrigkeit sind die ungewünschten Folgen.

Schwarzer Pfeffer

Zu scharf gewürztes Essen und einige Asthma-Mittel passen nicht zusammen. Der Asthma-Wirkstoff Theophyllin dämmt einerseits die Entzündungen der Atemwege ein, andererseits erweitert er die Bronchen. Durch schwarzen Pfeffer reichert man mehr Theophyllin im Körper an als vorgesehen.

Hinweis

Sollten Sie Medikamente einnehmen, empfiehlt sich grundsätzlich eine kurze Rücksprache mit dem Arzt. Er weiß am besten, auf welche Nahrungsmittel Sie bei der Medikamenteneinnahme verzichten sollten. So lassen sich Wechselwirkungen bereits durch einfache Maßnahmen verhindern.

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