Isabells Gesundheitstipps

Zwei starke Starkmacher

Die Natur erwacht aus dem Winterschlaf und die heimischen Wildkräuter und Heilpflanzen werden wieder zum Leben erweckt. Ich möchte Sie dieses Jahr mit einer ganz besonderen Heilpflanze durch die Jahreszeiten begleiten – der Brennnessel. Nicht umsonst ist sie die Heilpflanze des Jahres 2022. Auch den zweiten Starkmacher dürfen wir nun endlich wieder sammeln – das Sonnenhormon Vitamin D. Tanken auch Sie nachhaltig Kraft aus der Natur!

Die Brennnessel – Heilpflanze des Jahres 2022

Bei der Brennnessel handelt es sich um ein heimisches Superfood. In erster Linie ist sie für ihre harntreibende Wirkung bekannt und fehlt deshalb in keiner Frühjahrskur. So wird sie zum Beispiel in Form von Brennnesseltee zur Entschlackung und Entgiftung eingesetzt.

Leiden Sie oft an Müdigkeit oder Erschöpfung?

Das kann die Folge von Eisenmangel sein. Auch hier kann die Brennnessel mit ihrem hohen Eisengehalt ein guter Helfer sein. Die Blätter dieser Pflanze enthalten einen Mix aus Mineralstoffen, Kieselsäure, Kalium, Eisen und Flavonoiden. Ein wahres Wunderwerk der Natur. Sie steht dem bekannten Eisenlieferanten Spinat in nichts nach – probieren Sie doch einmal einen Brennnesselspinat aus. In den Blättern der Brennnessel ist außerdem ein bakterienhemmender Wirkstoff enthalten. Deshalb wurde sie früher benutzt, um die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu verlängern. Zu frisch gemolkener Milch wurde beispielsweise eine Handvoll Brennnesselblätter gegeben, um die Milch länger haltbar zu machen.

Mit dieser Eigenschaft der Brennnessel können wir aber auch unserer Blase etwas Gutes tun. Bei Harnwegsinfekten kann man dadurch zum Beispiel lästige Keime und Bakterien loswerden. Oft hilft eine Durchspülung der Harnwege mit Brennnesseltee.

Nutzen Sie für den Verzehr am besten die zarten jungen Blätter und oberen Brennnesselköpfe. Die oberen vier Blätter enthalten die meisten Nährstoffe und können roh oder gekocht verzehrt werden. Probieren Sie diese Vitamin-C-Bombe aus, ob im Salat, als Brennnesselspinat, als leckeres Pesto zu Nudeln, in der Soße oder getrocknetes Brennnesselpulver als Topping Ihres Müslis.

Brennnesselpulver selbst herstellen

Ganz einfach die Blätter in einem Dörrautomat bei maximal 40°C oder auf einem Backblech im Schatten trocknen. Anschließend zu Pulver verarbeitet erhalten Sie ein nährstoffreiches Brennnesselpulver als Vorrat für den Winter.

Keine Angst vor rohen Brennnesseln

Nachdem die Brennnessel gewaschen ist, klopfen Sie diese mit einem Holzkochlöffel ab. Wiederholen Sie dies mehrmals von unten nach oben und von beiden Seiten. So fallen die Brennhaare ab und sie kann roh verzehrt werden und brennt nicht mehr.

Leckerer Smoothie „Miss Brennnessel“

  • 1 Handvoll Brennnesselblätter
  • 1 Handvoll Spinat
  • Einige Löwenzahnblätter
  • 1 Apfel oder 1 Birne
  • 1 Schuss Zitrone
  • Wasser je nach Geschmack 
  • Zum Süßen nach Belieben Datteln oder Honig

Vitamin D – das Sonnen-Vitamin

Stellen Sie sich vor, Sie liegen auf einer Wiese, haben die Augen geschlossen und genießen die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut. Was für ein schönes Gefühl, zu entspannen und unseren Körper die Arbeit machen zu lassen. Denn während Sie genießen, füllt dieser unseren Vitamin-D-Haushalt auf natürliche Weise auf.

Wie funktioniert das?

Durch die Sonnenstrahlen wird das körpereigene Vitamin D hergestellt. Über die Haut werden die Sonnenstrahlen aufgenommen und unser Körper bildet mit der Wärme der Sonne das Sonnenhormon Vitamin D. Ein paar Dinge müssen wir beim Sonnenbaden allerdings beachten.

Das Einmalseins des Sonnenbadens: Wann – was – wie?

  • Nur im Zeitraum von März/April bis September/Oktober hat die Sonne die Kraft für die Vitamin-D-Bildung
  • Mindestens die Arme und Beine müssen unbedeckt sein
  • Höchstens 15 – 30 Minuten Sonnenbaden ohne Lichtschutzfaktor sind – je nach Hauttyp – ratsam

Wofür wird Vitamin D überhaupt benötigt?

Zunächst einmal wird durch eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung das Immunsystem gestärkt. Ein gut funktionierendes Immunsystem schützt uns besser vor Viren, Bakterien und Keimen. Außerdem ist jede unserer Zellen mit Vitamin-D-Rezeptoren ausgestattet. Bei einem Mangel läuft deshalb der Fettstoffwechsel eher auf Sparflamme und auch die Qualität des Schlafs kann abnehmen.

Vitamin D ist auch im Hinblick auf das Sturzrisiko bei älteren Menschen ein wichtiger Faktor. Ein ausreichender Vitamin-D- Spiegel ist gut für die Knochen, kann die Haltung stabilisieren, Muskelschwäche verringern und somit das Sturzrisiko senken.

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Isabell Dietrich

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