Ultraschall vs. Babyfernsehen

Entwickelt sich das Baby gut im Bauch und ohne Fehlbildungen?

Antworten auf diese Fragen geben drei Ultraschalluntersuchungen, die während der Schwangerschaft in der Regel vorgesehen sind. Reines „Babyfernsehen“ hingegen, das nur der Betrachtung des Ungeborenen dient und zunehmend auf dem freien Gesundheitsmarkt angeboten wurde, ist nun durch die neue Strahlenschutzverordnung verboten. Ist Ultraschall also schädlich?

Keine Strahlenbelastung

Mitnichten, wie die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e. V. (DEGUM) betont: Anders als andere bildgebende Verfahren wie Röntgen oder Computertomografie (CT) sind Ultraschalluntersuchungen nämlich nicht mit einer Strahlenbelastung verbunden.

„Die Technik – egal ob als 3D-, 4D-, Doppler- oder Duplex-Ultraschall – arbeitet ausschließlich mit Schallwellen“, erläutert PD Dr. med. Kai-Sven Heling, DEGUM-Experte und Pränatal-Diagnostiker in Berlin. „Dennoch war es gut, die zunehmende kommerzielle, nicht medizinisch begründete Anwendung der Schwangerschafts-Sonografie – also das sogenannte Babyfernsehen – zu unterbinden. Diese muss klar vom diagnostischen Ultraschall abgegrenzt werden, der immer von einem Arzt durchgeführt wird.“

Ultraschalluntersuchungen am ungeborenen Kind werden seit Jahrzehnten intensiv wissenschaftlich erforscht. „Dabei konnte in keiner einzigen Studie ein Hinweis auf eine Gesundheitsbelastung für den Feten gefunden werden“, betont Heling. Die einzige theoretisch mögliche Auswirkung auf das untersuchte Gewebe sei eine leichte Temperaturerhöhung – und zwar nur bei der gepulsten Doppler-Sonografie am Ort der Untersuchung.

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