Isabell Dietrich
Arbeitsunfähigkeit, Geldleistungen und besondere Versorgung
Unsichtbar, winzig und doch können sie uns außer Gefecht setzen: Viren und Bakterien. Um gut gewappnet zu sein, können wir unser Immunsystem täglich mit bewussten Entscheidungen unterstützen. Ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung, Bewegung, Natur und Erholung spielen hier eine große Rolle.
Regelmäßiges und gründliches Händewaschen ist ein einfaches, aber wirksames Mittel. So können die Krankheitserreger erst gar nicht über den Mund, die Nase oder die Augen in unseren Körper gelangen.

Die Nase und der Rachen bilden die erste Schutzbarriere gegen Viren & Co. Damit diese funktionieren und ihre Arbeit machen können, sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht austrocknen.
Gut versorgte Nasenschleimhäute können so ihrer natürlichen Schutzfunktion nachkommen und die Bakterien und Viren bereits an dieser Stelle abwehren.
Unser Immunsystem ist ein Wunderwerk aus Zellen, Organen und Botenstoffen. Hier wird Hand in Hand gearbeitet. Damit dies reibungslos und gut funktioniert, kann jeder Tag einen Beitrag dazu leisten. Ein starkes Immunsystem ist deshalb kein Zufall, sondern das Ergebnis von Entscheidungen, die wir täglich treffen.
Die Basis eines starken Immunsystems sitzt im Darm.
Deshalb ist unser Darm die größte Barriere, die unseren Körper vor äußeren Einflüssen schützt. 70–80 % unserer Immunzellen sind im Darm und verhindern, dass krankmachende Erreger weiterkommen.
Durch eine ballaststoffreiche Ernährung unterstützen wir den Darm, denn unser wertvolles Mikrobiom im Darm lebt davon und kann so die Abwehr optimal aufrechterhalten.
Kartoffeltipp: Kochen Sie die Kartoffeln bereits am Vortag. Durch das Abkühlen entsteht resistente Stärke. Bei der resistenten Stärke handelt es sich um Ballaststoffe, die unsere guten Darmbakterien besonders lieben.
Bewegung tut unserem Körper, unserem Geist und besonders unserem Immunsystem gut. Gerade in der Erkältungszeit sollte ein Spaziergang in der Natur nicht zu kurz kommen. Die frische Luft durchblutet unsere Nasenschleimhäute, reduziert den Stress und stärkt zusätzlich unser Immunsystem.
Weitere wichtige Bausteine für ein intaktes Immunsystem sind ausreichend Schlaf und Zeiten der Entspannung. Während wir schlafen, regeneriert der Körper und kann somit auch wieder gestärkt mit Belastungen umgehen. Kleine Auszeiten oder gezielte Atemübungen helfen, Stress abzubauen und mit Kraft in die Erkältungssaison zu starten.
Es ist eng mit unserem Nervensystem verbunden und kommuniziert so nicht nur mit allen Organen, sondern ist auch im ständigen Austausch mit den Bakterien. Das Immunsystem sorgt für Heilungsprozesse und für das Gleichgewicht unserer Zellen.
Unsere tägliche Unterstützung hilft unserem Immunsystem somit in Balance zu bleiben und sorgt dafür, dass wir uns wohlfühlen und gesund leben.
Fieber ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf Krankheitserreger. Durch die Erhöhung der Körpertemperatur werden Abwehrprozesse unterstützt und die Vermehrung mancher Erreger wird dadurch erschwert. Es ist deshalb wichtig, diesen natürlichen Heilungsprozess nicht zu früh durch fiebersenkende Mittel zu unterbrechen.
Sollte die Körpertemperatur über 40 °C steigen und über mehrere Stunden anhalten, kontaktieren Sie bitte einen Arzt.
Versuchen Sie’s mit einer Hühnersuppe, falls die Abwehr doch mal schwächelt. Das Rezept finden Sie hier.
Gesundheit beginnt mit kleinen Schritten.
Ihre Isabell Dietrich

Veröffentlicht am: 19.10.2026 - Zuletzt geändert am: 21.10.2026

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