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Richtig schützen gegen Kälte

Tipps, mit denen Sie gut durch den Winter kommen

Eisige Temperaturen? Bange machen gilt nicht! Finden Sie auch bei Frost den Weg vor die Tür, das tut gut. Wir verraten Ihnen, wie Sie kalte Füße, kalte Hände, einen kalten Kopf und trockene Haut vermeiden. Und wenn die Nase läuft: Schnäuzen hilft!

Fünf Tipps, wie Sie Erkältungen vermeiden

Raus und los!

Auch wenn draußen der Frost klirrt, Spaziergänge haben viele positive Effekte. Sie fördern die Durchblutung und sorgen so dafür, dass der Körper sich aktiver warmhält – die richtige Kleidung vorausgesetzt. Und die geht so.

Die richtige Kleidung

Werden Sie zur Zwiebel

Für ausreichend Wärme sorgt das Drei-Schichten-Prinzip bei der Kleidung. Dabei spielt es eine große Rolle, welche Kleidungsstücke Sie übereinander tragen. Denn jedes von ihnen muss ausreichend Platz haben, damit sich Luft dazwischenschieben kann. Diese Luft wärmt dann den Körper und schützt vor Kühle.

Speziell für die unterste Zwiebelschicht empfiehlt sich zudem atmungsaktive Funktionswäsche, damit sich kein Schweiß staut. Schicht Nummer zwei speichert möglichst viel Wärme, während Nummer drei vor Wind, Schnee und Feuchtigkeit schützt.

Mit Köpfchen das Köpfchen schützen

Ebenso wichtig wie der Kälteschutz durch gewöhnliche Kleidung ist es auch, Hände, Kopf und Füße zu schützen. Die kühlen besonders schnell aus und brauchen daher spezielle Aufmerksamkeit. Beim Kopf ist eine warme Mütze das Mittel erster Wahl. Die reduziert den Wärmeverlust schon einmal um rund die Hälfte.

Ganz ähnlich helfen Handschuhe für die Finger. Am besten wasserdichte Exemplare benutzen, denn einmal feucht vom Schneematsch oder Regen, ist der Schutz dahin.

Für die Füße gilt: lieber ein Paar mit hohem Wollanteil – der isoliert nämlich Wärme – anziehen als mehrere Lagen übereinander. Denn wenn die Treter zu eng in den Schuhen stecken, staut sich die Luft und die Wärme geht verloren.

Schluck für Schluck von innen wärmen

Heiße Getränke sind gut fürs Wohlbefinden sowie als Anti-Kälte-Mittel. Aber Achtung: Setzen Sie bei Kaffee, Kakao, Tee oder Milch auf die Variante „ohne Schuss“. Denn Alkohol wärmt den Körper trotz Brennen nicht auf. Und Stichwort trinken: Gemüse- und Obstsäfte liefern wichtige Vitamine, mit denen Sie das Immunsystem in der kalten Jahreszeit unterstützen können.

So schützen Sie die Haut im Winter

Haut- und Pflegeexpertin Sarah Schüddekopf gibt weitere Tipps, um hautgesund durch den Winter zu kommen.

Was hilft grundsätzlich gegen trockene/rissige (Winter-)Haut?

Kälte oder trockene Heizungsluft entzieht der Haut Feuchtigkeit. Milde Reinigungsprodukte schützen sie bereits unter der Dusche vor weiterer Austrocknung.

Greifen Sie in der kalten Jahreszeit für die anschließende Pflege lieber zu einer reichhaltigen Body Lotion, Body Milk oder Creme statt zu wasserbasierten Gelen oder leichten Lotionen. Sie versorgen die Haut besonders intensiv mit wichtigen Lipiden, Pflegestoffen und Feuchtigkeitsspendern, stärken die Hautbarriere und unterstützen so die Regulation des Feuchtigkeitshaushalts.

Es gibt verschiedene Hauttypen – was schützt wie am besten?

Egal ob trockene, fettige oder empfindliche Haut, bei der Reinigung gilt für alle das Gleiche: Nicht zu häufig und zu lange duschen bzw. baden. Auf lauwarme Wassertemperatur achten. Milde Reinigungsprodukte verwenden.

Je nach Hauttyp sollte die anschließende Hautpflege auf die Bedürfnisse der Haut angepasst sein: Trockene Haut benötigt eine besonders reichhaltige Pflege, die die Regeneration der angegriffenen Hautbarriere unterstützt. Fettige Haut freut sich über eine leichtere Pflege, die ihren Lipid- und Feuchtigkeitshaushalt wieder ins Gleichgewicht bringt.

Was ist beim Duschen/Baden zu beachten?

Zu ausgiebiges oder häufiges Duschen und Baden kann eine Belastung für die Haut darstellen, da ihr der Kontakt mit Wasser Feuchtigkeit entzieht. Effektive, mild reinigende Produkte, die die hauteigene Schutzbarriere unterstützen und so den Feuchtigkeitsverlust reduzieren, schonen die Haut und verhindern ein unangenehmes Spannungsgefühl.

Auch wenn ein heißes Bad gerade im Winter verlockend ist – die Haut mag es lieber lauwarm. Bereits nach wenigen Minuten kann der natürliche Schutzmantel der Haut sonst angegriffen sein. Die Folge: Die Haut verliert an Feuchtigkeit und wird trockener. Optimal ist daher eine Wassertemperatur von 35 bis 38 Grad Celsius. Länger als 15 Minuten sollte das Bad dennoch nicht dauern. Badezusätze, die die Haut mit Feuchtigkeitsspendern und Lipiden versorgen, sind ideal für ein entspannendes Bad.

Nach dem Duschen oder Baden versorgt eine reichhaltige Body Lotion oder Creme die Haut zusätzlich mit Pflegestoffen und hilft ihr, den hauteigenen Schutzmantel aufrechtzuerhalten.

Abgesehen von Cremes: Wie kann man die Haut prophylaktisch schützen?

Für eine schön gepflegte Haut lässt sich neben den richtigen Pflegeprodukten noch einiges mehr unternehmen: Gegen trockene Heizungsluft hilft regelmäßiges Lüften oder Raumbefeuchter am Heizungskörper. Regelmäßiges Saunieren oder andere Maßnahmen, die die Durchblutung der Haut fördern, wirken ebenfalls der Hautaustrocknung entgegen.

Kontaktmöglichkeiten der BKK Groz-Beckert