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Der erste Brei: Ernährungstipps fürs Baby

Tipps für die Zubereitung von Beikost

Das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund kommt zu dem Ergebnis, dass Babys ab dem siebten Lebensmonat einen erhöhten Nährstoffbedarf haben. Muttermilch oder Säuglingsmilchnahrung sollten dann durch Beikost ergänzt werden. Wie sollte diese Beikost aussehen? Was gilt es bei der Auswahl der Zutaten zu beachten? Antworten geben unter anderem unser Ernährungsplan und praktische Rezeptideen.

Ernährungsplan für den sanften Start in die Beikost

Geben Sie Ihrem Baby, was es braucht

Keine Frage: Muttermilch ist grundsätzlich das beste Nahrungsmittel für Ihr Baby. Ab dem siebten Lebensmonat indes entsteht ein erhöhter Bedarf an Nährstoffen wie Eisen, Calcium, ungesättigten Fettsäuren und den Vitaminen A, B, C, D, E und K. Dieser Bedarf kann durch Beikost in Form von Brei optimal ausgeglichen werden. Idealer Beginn ist die schrittweise Reduzierung der Stillmahlzeiten und die Einführung eines Gemüse-Kartoffel-Getreide-Breis als Mittagsmahlzeit. Daran schließt sich einen Monat später der abendliche Milch-Getreide-Brei an, gefolgt von einem nachmittäglichen Getreide-Obst-Brei.

Das sollten Sie über die Zutaten wissen

Selbst gemachter Babybrei ist jedem Fertigprodukt vorzuziehen. Erfahren Sie mehr über die Zutaten und den richtigen Umgang mit ihnen:

Gemüse und Obst

  • Verwenden Sie erntefrische Produkte aus ökologischem Anbau.
  • Lagern Sie Gemüse nicht länger als zwei bis drei Tage im Kühlschrank.
  • Verwenden Sie nitrat- und oxalsäurearme Arten wie Karotten, Kürbis, Apfel, Birne und Banane.
  • Waschen/putzen Sie Gemüse und Obst erst unmittelbar vor dem Dünsten (besser als Kochen).
  • Wärmen Sie Reste nicht mehr auf.

Getreide

  • Zur Einführung der Beikost eignen sich insbesondere Hafer, Dinkel, Gerste, Reis und Hirse.
  • Verzichten Sie im ersten Lebensjahr auf „Pseudo-Getreide“ wie Buchweizen, Amaranth oder Quinoa.

Sonstige Zutaten

  • Vermeiden Sie im ersten Lebensjahr Honig, Dicksäfte, Salz und sonstige Gewürze – und natürlich Zucker, auch in Form gezuckerter Getränke oder Fertigbreis.
  • Vermeiden Sie im ersten Lebensjahr Joghurt und Quark.

Das beste Rezept: mit Liebe gemacht

Es geht nichts über gesunde Zutaten und frische Zubereitung. Auch wenn sich unsere Rezept-Ideen jeweils nur auf eine Portion beziehen: Natürlich lassen sich manche Breis in größerer Menge herstellen und portionsweise einfrieren. Achten Sie dann bitte auf eine sanfte Erwärmung.

Kontaktmöglichkeiten der BKK Groz-Beckert