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Hilfe bei Hitze

Was wirklich kühlt und erfrischt

Wird die Hitze zu arg, gibt es jede Menge Methoden, um sich Linderung zu verschaffen, aber mindestens ebenso viele Mythen. Wir verraten, worauf Sie während der heißen Monate achten sollten, was wirklich Linderung verschafft – und welche Maßnahmen Sie sich getrost sparen können.

Vor der Reise in heiße Länder: Impfschutz auffrischen

 

 

Perfekt geschützt gegen die Sonne

Vieles ist Kopfsache

Ob am Baggersee, beim Radfahren oder auf der Terrasse: Wenn die Sonne brennt, droht ein Sonnenstich. Den vermeiden Sie grundsätzlich, indem Sie Nacken und Kopf vor starker Strahlung schützen. Ideal ist ein Hut, der beides bedeckt. Aber Achtung: Umhauen kann einen die Hitze trotzdem. Der viel zitierte Hitzeschlag passiert nämlich nur indirekt durch die Sonne, der tatsächliche Auslöser ist die Wärme. Daher gilt auch: nicht beim Sport überanstrengen.

Schützt das Auto vor Sonnenbrand?

Klar, im Cabrio mit offenem Verdeck spürt man trotz Fahrtwind die Sonnenstrahlen auf der Haut. Doch wie gefährdet ist diese, wenn man bei verriegelten Fenstern und geschlossenem Dach im Innern eines PKW sitzt? Die Antwort: Immer noch ein Stück weit. Die meisten Windschutzscheiben filtern zwar UV- Einstrahlung ab. Doch die Fenster, insbesondere bei älteren Modellen, bieten diese Schutzfunktion nicht. Insofern gilt: Bei der Fahrt in die Ferien auch im Auto den Sonnenschutz nicht vergessen.

Mut zum Langarm

Südostasien- oder Südamerika-Touristen kennen das Bild: Trotz 40 Grad Celsius und hoher Luftfeuchtigkeit laufen viele Einheimische in langen Hosen, Röcken oder Hemden herum. Was durchaus sinnvoll ist, denn die Haut ist auf diese Weise vor zu viel Sonne geschützt und wallender Stoff sorgt für angenehmen Luftzug. Also – Langarm macht durchaus Sinn, sofern die Kleidung hell ist, weit fällt und aus atmungsaktiven Naturfasern besteht.

Die Hitze von innen und außen bekämpfen

Chili, Tee und Kaffee

So abstrus es klingt, aber gegen die Hitze im äußeren hilft die im Innern. So verlockend die Apfelschorle mit Eiswürfeln auch sein mag – der Organismus braucht Energie, um die kalte Flüssigkeit auf Körpertemperatur zu erwärmen. Die Folge: Wir schwitzen noch mehr. Scharfe Essenszutaten wie Wasabi, Chili oder Curry wiederum verschaffen keine Kühlung, sondern eher noch weitere Schweißausbrüche. Der Grund, dass sie in heißen Ländern dennoch beliebt sind, ist ein anderer: Sie sorgen dafür, dass Speisen länger haltbar bleiben.

Her mit dem Salz!

Dass Schweiß salzig schmeckt, weiß jedes Kind. Logisch also, dass der Körper bei starkem Schwitzen viel Salz – und damit unverzichtbare Mineralien – abgibt. Um die wieder reinzuholen, brauchen wir eine im Vergleich zur kalten Jahreszeit erhöhte Salzzufuhr. Wer jetzt aber gleich voll Grausen zum Koch- salz greift, kann beruhigt sein. Apfelschorle, Mineralwasser oder ein türkisches Ayran-Joghurtgetränk helfen, die Vorräte schnell wieder aufzufüllen.

Kalte Dusche gefällig?

Warmduscher aufgepasst: Im Sommer machen Sie alles richtig. Denn wer sich mutig unter die eisige Brause stellt, tut seinem Körper nur zeitweise etwas Gutes. Die Folge sind nämlich verengte Blutgefäße. Die erweitern sich anschließend wieder. Das führt dazu, dass die zeitweise gespeicherte Wärme unter viel Schwitzen wieder abgeführt wird. Wer hingegen lauwarm duscht, vermeidet diese Effekte.

Kontaktmöglichkeiten der BKK Groz-Beckert