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Silver Surfer auf der Tablet-Welle

20.12.2014

Die Welt rückt näher zusammen – und nie zuvor war sie so gut vernetzt wie heute. Die junge Generation, die sogenannten Digital Natives, sind nahezu vollständig online und das immer und überall. Doch auch die über 60-Jährigen erobern dank Smartphone und Tablet langsam, aber sicher die digitale Welt.

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Steigende Nutzerzahlen in der älteren Generation

Rund 42,9 Prozent nutzen regelmäßig das Internet, bei den über 70-Jährigen ist die Zahl von 20,1 Prozent im Jahr 2012 auf 30,4 Prozent im Jahr 2013 gestiegen. Eine noch deutlichere Sprache sprechen die Zahlen zur Tablet-Nutzung. Der Anteil der Tablet-Besitzer unter den 50- bis 59-Jährigen stieg um 57,5 Prozent. Damit bilden sie die größte Nutzergruppe. Auch bei den Smartphones ziehen die Älteren nach. Sie erhöhten ihren Anteil seit 2012 um 34,2 Prozent.

Aufgaben bequem von zu Haus erledigen

Bei diesen Zahlen ist es schwer zu glauben, dass die neuen Medien anfänglich bei den Senioren große Skepsis und das Gefühl hervorriefen, dafür zu alt zu sein. Diese Angst weicht jedoch immer mehr der Begeisterung: Online-Shoppen ohne Umkleidekabinenstress, eine Überweisung mal eben von der Couch aus zu erledigen, zu jeder Tages- und Nachtzeit eine E-Mail schreiben zu können oder kurz im Web zu schauen, wenn ein Thema mal wieder die Familie in zwei Lager spaltet: Das Internet hilft rund um die Uhr. Dazu ist das Surfen über ein Tablet deutlich komfortabler als über den PC.

Kontakte pflegen über Smartphone und Tablet

Haben diese Annehmlichkeiten noch nicht überzeugt, dann schmilzt spätestens beim ersten Video-Skypen mit den Verwandten in Übersee das Herz. Da wird gewunken und gelacht und der neueste Klatsch und Tratsch ausgetauscht. Oft sind es Kinder, Neffen oder Enkel, die den älteren Mitgliedern der Familie Smartphone oder Tablet nahegelegt haben, um im Anschluss daran mehr oder minder geduldig den Umgang damit zu erklären. Vielleicht sind dabei Sätze gefallen wie „keine Sorge, das ist wirklich ganz leicht“ oder „ich richte dir das alles so ein, dass du nur noch das entsprechende Symbol anklicken musst“.

Viele Funktionen, viele Möglichkeiten – einfach mal ausprobieren

Mit entsprechendem Symbol gemeint sind sogenannte Apps, die man herunterladen kann. Es wird dann ein Symbol auf dem Endgerät installiert. Darunter befinden sich alle möglichen Funktionen, wie zum Beispiel per Videotelefonie kostenlos über das Internet mit der ganzen Welt zu kommunizieren. Mit ein bisschen Übung ist es gar nicht so schwer. Auch wenn kein versierter Verwandter zur Stelle ist, der Hilfestellung gibt, bieten beispielsweise Volkshochschulen spezielle Kurse zum Umgang mit dem Internet an.

Es gibt also keine Ausrede mehr. Ran an die Endgeräte und einfach mal probieren. Der entscheidende Faktor für die Beliebtheit des Smartphones oder Tablets ist allerdings die Möglichkeit, das Internet ortsungebunden nutzen zu können. Und das ganz ohne lästige Tastatur. Zwei Finger genügen zum Ziehen, Schieben und Wischen. Dabei ist nicht die Rede vom Umräumen des Wohnzimmers, sondern von intuitiver Menüführung. „Das ist ja auch nicht schwer.“ Diese Aussage trifft es auf den Punkt. Wer sich traut, wird feststellen, wie schnell man das ABC des Surfens auf allen möglichen Endgeräten beherrscht.

Internet: großes Plus, aber kein Muss

Für die Generation 50+ ist das Internet allerdings eher ein Zusatznutzen als ein grundlegendes Bedürfnis. Erst einmal mit den wichtigsten Funktionen vertraut, kann munter quer durchs Netz gestreift werden. Die Nutzungsabsichten der Silver Surfer differieren aber auch langfristig von denen der Jugend. Rund ein Drittel schreibt hauptsächlich E-Mails oder informiert sich online über Themen, die einen Sinn und Nutzen für das eigene Leben haben. Besonders beliebt sind Inhalte über Gesundheit, Lebensführung oder Reisen. Soziale Netzwerke oder Chatten stehen hingegen eher selten im Fokus.

Kontaktmöglichkeiten der BKK Groz-Beckert